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Art Deco Stadt Napier

Keine Zeit verlieren hiess es und schon waren wir in Hawkes Bay, in der Art Deco Stadt Napier. Fuer alle die nicht wissen was das heisst: "Art Deco ist eine Darstellung von Emanzipation, unkonventionell und rosa", sagt Papa. ;-)
Er hat viele Bilder gemacht und wird euch das sicher noch genau erlaeutern. Etwas ueberraschend kam fuer ihn auch die Weinprobe mitten am Nachmittag auf Mission Estate. Papa weigerte sich die guten Tropfen wegzuschuetten und nach 9 Weinen ging es ihm schon gut. Aber er muss ja nie fahren (schwieriger Fahrer und Beifahrer) und schlief den Rest der Fahrt auf dem Ruecksitz zwischen seiner Photoausruestung.

Hauptstadt Wellington
We hopped on the ferry to Wellington...
Und fanden uns im schrecklichsten Hostel unserer Reise wieder. es war so ziemlich alles verboten was man sich denken kann und dreckig und ungemuetlich wars auch. Also im Schnellverfahren die Stadt angeschaut, Museum mit Lord of the Rings Ausstellung. Fuer mich faszinierend. Ich stand vor Aragorns Schwert, Gandalfs Gewand und Frodos Buch, und bekam einen tollen Einblick ins making of der Film-Trilogie.
Essen gabs beim Tuerken im orientalischen Zelt. Kein Witz, das gibts hier auch. Und ein letztes Bier im Pub( Alkohol war im Hostel ja verboten!)
Mit dem cable car fuhren Mama und ich noch hinauf auf den Berg, waehrend Papa sich im Observatorium umsah. ;-)

Golden Bay
Im Gegensatz zu der Gebirgslandschaft stand dann Takaka (sprich: Taaa-kaaa-ka, das mussten wir auch erst lernen) mit dem goldenen Sand der Golden Bay, wo wir 3 Tage im schoensten Hostel unserer Reise verbrachten. The Nook, klein, sehr sauber und mit vielen liebevollen Details eingerichtet. Und das Beste war dass wir ganz allein waren und abends gemuetlich vor dem Kamin sitzen konnten.
Gleich um die Ecke befindet sich der Abel Tasman Nationalpark, benannt nach einem hollaendischen Seefahrer, der 1642 hier zum ersten Mal vorbeikam. Kleine Buchten, Regenwald, Wasserfaelle und Traumstraende!
Ausserdem wurde hier eine Szene von Lord of the Rings gedreht, wo Aragorn die Hobbits in die Wildnis fuehrt.
Mama und Papa haben uebrigens eingesehen, warum sie die Filme auch anschauen muessen.

Gletscherseen
Wir hinken nach mit unserer Berichterstattung, also gibts heute eine Zusammenfassung der letzten Woche.
Die Schneewarnung fuer Queenstown machte uns einen Strich durch die Rechnung und wir nahmen die Inlands-Route ueber Twizel und zwei Gletscherseen: Lake Pukaki mit tuerkisblauem Wasser und Blick auf den groessten Berg Neuseelands Mt. Cook. Den konnten wir uns leider nur hinter dem Nebel vorstellen, aber wir waren da!
Lake Tekapo mit der "Church of the good shepherd", eines der beliebtesten Fotomotiven, erstrahlte in der Nachmittagssonne.

Uebernachtet haben wir uebrigens auf einer High Country Farm mit 4000 Schafen und 500 Kuehen.
Sonntag, 13. August 2006
Whale watching
Unser bisheriges Highlight war eine whale watching Tour vor der Kueste Kaikouras. Wir konnten die Wale Tonno und Tutu vom Boot aus ganz nahe beobachten, bevor sie wieder in den Ozean abtauchten.

Der Seegang war enorm und eine Hand blieb fest an der Reeling, da keiner von uns mit dem Wal schwimmen wollte. Ein unvergessliches Erlebnis!
Mehr Photos gibts bald.
Aufgewaermt haben wir uns dann in einem heissen Whirlpool auf der Veranda des Hostels mit Blick auf die Berge und den Suedpazifik.
Urlaub pur!
Dunedin
Der Regen in Christchurch hatte uns vertrieben und wir sind bis nach Dunedin gefahren. Albatrosse und Kormorane liessen sich gut auf der Otago halbinsel beobachten.
Die Cadbury Schokoladenfabrik hat ihre Tore fuer uns geoeffnet und wir durften einen Blick in die Produktion werfen. Fuer mich als Chocoholiker ein Paradies und wir gingen mit Tueten voll Schoggi nach Hause. Unser Guide war ebenfalls ein leidenschaftlicher Schokofan und brachte uns dazu vom Dach der Fabrik zu schreien: "We love chocolate!"

Mittwoch, 09. August 2006
Wieder vereint
Mann, war das ne Aufregung und eine Freude, als ich am Flughafen Christchurch endlich meine Eltern abholen konnte. Haben Wiedersehen gefeiert und die zwei gewoehnen sich so langsam an die kalten Temperarturen hier. Heute schien den ganzen tag die Sonne und wir sind bis nach Dunedin gefahren.
Morgen Chocolate-Fabrik, Albatross und Pinguin-Kolonie und Papa will bestimmt noch ein paar Kirchen anschauen. :-) Wir versuchen fuer jeden etwas zu finden und planen unsere Tour flexibel nach Wetter und Laune.
An den Linksverkehr haben sie sich auch schon gewoehnt und an die Zeitumstellung (nachdem mein schwerster Job am ersten Abend war die beiden wach zu halten) ;-)
Fotos gibts bald, evtl auch von papa's neuer Spegelreflex-Camera.
Sonntag, 06. August 2006
Christchurch
Vineyard ade!
war eine gute Erfahrung, aber so schnell werd ich keinen Fuss mehr in einen Weinberg setzen! Meine Hand tut immer noch weh und ist nachts ganz taub. ;(
Jetzt bin ich jedenfalls in Christchurch, treffe morgen meine Eltern am Flughafen und dann wird erstmal wiedersehen gefeiert. Und dann wird unsere NZ-Tour geplant, damit wir am Mittwoch gleich starten koennen. mal sehen ob wir alles unter einen Hut bringen, hab ja meine must do Liste und die ist schon recht lang!
wetter hier unten ist crappy, Nieselregen und kalt. aber pst nicht Mum und dad verraten, die landen gerade in Dubai. ;)
Ihr zu hause in D. land scheint entweder im Urlaub zu sein oder voellig erschoepft von der sommerhitze, denn ich bekomme kaum Mails!!!!
Kia ora
Sonntag, 30. Juli 2006
tasting tour
Hmm. lecker!
carola und ich haben uns heute von einem tasting zum anderen durchgeschlemmt. Wein naruerlich, Champagner, Oliven Oel, schnapps, Dressings, Schokolade und so weiter.
Hatten wir uns aber nach der harten Arbeit auch verdient!

"Mein" Weinberg! Und "me & my Astschere"
Liebe Schindlerhoefler! Schaut mal wo ich heute war:

Kommt euch das bekannt vor?
Werde mir heute abned jedenfalls eine schoene Flasche Pinot Noir goennen.
Machts gut, schreibt mal wieder
Freitag, 28. Juli 2006
Slow down
Noch eine Woche arbeiten!
Dann hab ich aber auch genug getan! Mir tun die Haende weh und der Ruecken und ueberhaupt! ;-)
Weiss jetzt auf jeden Fall wieviel Arbeit in einer Flasche Wein steckt und werde am Wochenende ein Glaeschen davon geniesse. mache mit carola, Maedel aus dem Hostel, eine Gourmet Tour durch die Region, Marlbourough. Weingueter, Kaese, Schokoladen Fabrik und Distillerie. da werden wir uns durchfuttern und aehm trinken.
Hab uebrigens festgestellt wieviel es ausmacht wenn man nach Leistung und nicht nach Stunde bezahlt wird. Wenn man in seine Tasche arbeitet geht es viel schneller. Jetzt kann ich nur noch nach Stundenlohn arbeiten und mach weniger Geld. Das bloede daran is nur dass ich ungefaehr doppelt so schnell wie die anderen im Team bin und das ist dann unfair, weil alle das gleiche kriegen! Der Supervisor sagte dannn zu mir ich solle langsamer arbeiten! Hahhaha
Bloed, echt wahr. Aber was soll's kann ich mior eine relaxte Woche machen.
Was macht die Hitze bei euch?
Die Winzerin
Mittwoch, 19. Juli 2006
Heimat
Die Frage die ich hier natuerlich oft gestellt bekomme,ist: " Where are you from?"
Germany!- "Ok,where exactly?"
Da sage ich natuerlich nicht: "A small village in the middle of the Fraenkische Schweiz", weil das kennt ja kaa Mensch!
Nein, ich sage: " Nuremberg, that's in the South"
Die Antwort: "Oh, where the famous racecourse is?"
Selbst Deutsche denken dass der Nuerburgring in Nuernberg ist! Help! Das wuerde ja heissen Rock am Ring=Rock im Park!
Und dann sagen Kiwis oft: "In the South? Is that near Belgium/France?"
Well, not exactly. Aber fuer nz Groessenverhaeltnisse is jedes Land in Europa in der Naehe von Nuernberg. Also was solls!
Samstag, 15. Juli 2006
Vineyard Nr.2
Also, muss schon sagen, das ist anstrengend!
9 Std taeglich im Weinberg und die Arbeit ist echt schwer. Ich bekomme 50ct pro Rebstock, d.h. ich muss pro Std mind. 20 schaffen, damit es sich lohnt. Na ja, aber eine Erfahrung wert.
Das Hostel gefaellt mir nicht, ist eher wie ne Jugendherberge. War von der Wohnzimmeratmosphere in Sandys Backpackers natuerlich verwoehnt.
Die meisten hier arbeiten auch auf den Weinguetern rund um Blenheim, aber abends werden Parties gefeiert. Die Kueche is nie sauber und morgens muss man erst die leeren Bierflaschen wegraumen um fruehstuecken zu koennen. Was lernen wir daraus? man sollte sich nicht auf die Beschreibung verlassen und sich das Hostel erst genau anschauen, bevor man wirklich bleibt. Aber zum Glueck gibts ja noch andere in der Stadt und fuer naechste Woche hab ich mich in einem gemuetlicheren Hostel am Stadtrand eingebucht.
Hoffentlich is es da schoener. mal sehen.
Dienstag, 11. Juli 2006
Vineyard
Hallo ins sommerliche Deutschland!
Wollte nur schnell berichten, dass ich weitergezogen bin, nach Blenheim an der Ostkueste. Werrde morgen auf einem Weingut anfangen zu arbeiten. Eigentlich wollten sie nur Maenner, weil die Arbeit recht schwer ist. Aber ich hab ihnen gesagt, dass ich gross und stark bin. ;-)
Werde bald berichten. Liebe Gruesse
Sonntag, 11. Juni 2006
Granity
"Es war einmal ein kleines Backpackers an der Westkueste von Neuseeland. Da sass die Besitzerin Sandy eines Tages mit einem Songwriter und Gitarristen auf ihrer Veranda mit Blick aufs Meer. Ploetzlich kam am Strand ein Maedchen auf einem Pferd angeritten und spazierte geradewegs in den Garten."
Das Maedchen war ich und den Saenger, Tim Guy, hatte ich am Abend zuvor im einzigen Pub in Granity kennengelernt, wo er sein Debut-Album vorgestellt hat. Da er noch nie auf einem Pferd gesessen hatte, hatte ich ihm versprochen ihn zu einem Ausritt am Strand abzuholen.
Sandy, eine sehr sympathische, herzliche Frau fand das so toll, dass sie die Geschichte an dem Tag jedem in Granity erzaehlt hat. Sie hat mich auch allen "wichtigen" Leuten vorgestellt. In Granity is echt nicht viel los, aber es ist eine kleine hippie-Komune. Also gibts alles vom Bildhauer, Maler, Wahrsagerin und Rastafari-Familie. Mich kennt jetzt also jeder und ich hab ein paar lustige Abende in Drifters cafe verbracht und bin jetzt also ein 'Local".
Leider hab ich die Eroeffnung der WM verpasst. Bin extra nachts aufgestanden, aber auf TV 1-3 kam nix in dieser richtung. Ich hoffe ihr verzeiht mir.
Dienstag, 06. Juni 2006
Beach rides
So, da bin ich wieder! Hab leider auf der Ranch keinen Internet-Zugang. Also nicht wundern wenn ich nicht gleich antworte, bin nur alle 3 Tage im Internet-Cafe.
SMS aufs handy geht, telefonieren is eher schlecht.
Ok, also ich hab mich hier langsam eingewoehnt, eingearbeitet. Janine ist die ganze Woche nicht da, also kuemmer ich mich um 14 Pferde, 2 Hunde und 2 Katzen. Und abends koch ich noch fuer mich und 3 Maenner! Heute gibts fraenkische Fleischkuechle mit Kartoffelsalat. mal sehen ob ihnen das schmeckt!
Der beste Teil meiner Arbeit ist Ausreiten am Strand mit Touristen. Stundenlang im Sonnenschein! Es kommt allerdings drauf an wie gut die Touris reiten koennen. Denn wenn sich einer im Schritt kaum gerade im Sattel halten kann, bin ich doch etwas nervoes. Pferde sind aber ganz lieb und ich kann jeden tag zwischen dreien waehlen.
Ansonsten, ist das Wetter genial. 15grad und Sonne. Neuseelaendischer Winter also.
Liebe Gruesse
Julia
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